Modellbahn Club Guben

Modellbahn Club Guben

Aktives Wochenende

Einen seit der Wende nicht mehr realisierten Punkt ihres Arbeitsprogrammes, die Durchführung einer Fachexkursion, nahmen die Mitglieder des Modellbahn-Club´s Guben am vergangenen Aprilwochenende wahr. Ihr Weg führte sie ins Zittauer Gebirge. Am ersten Exkursionstag traf man sich mit den Freunden des Zittauer Modellbahn-Clubs (ZIMEC), der ehemaligen AG 2/14 , um sich über Raumfragen, Arbeitsbedingungen, Anlagengestaltung und viele andere Fragen zu unterhalten. Dabei stellte sich die Ähnlichkeit der Wirkungsumstände beider Clubs heraus. Nach dem Aufsuchen unseres Quartiers in Jonsdorf wurde der Tag mit einer abendlichen Wanderung zum Nonnenfelsen und dessen Begehung abgeschlossen. Der zweite Tag begann mit einem kräftezehrenden Aufstieg zum Jonsberg und einer Wanderung auf dessen Kammweg nach Oybin. Besichtigung der Burgruine und Besuch der „Camera obscura „ gehörten zum obligatorischen Programm. Schwerpunkt des Tages bildete aber die fahrt mit der Schmalspurbahn zurück nach Zittau, verbunden mit einer Besichtigung des Schmalspur-BW. Dabei erläuterte man uns, daß die Kleinbahn jetzt Bestandteil des Nahverkehrs ist und als „ Sächsisch- Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft „ (SOEG) geführt wird. Die zur Zeit noch moderaten Fahrpreise bringen ihr auch noch einen regen Zuspruch . Nach unserer Rückkehr nach Jonsdorf ging es zu einer Garteneisenbahn, die ein leider verstorbener Modellbahnfreund gut ins Gelände eingepaßt und mit typischen Schmalspur-Elementen versehen hatte. Am letzten tag führte die Fahrt zun ächst nach Oberoderwitz zu der dortigen Sommerrodelbahn. Einige unserer Modellbahnfreunde versuchten dabei , Bahn-Rekorde zu brechen, bzw. neu aufzustellen. Weiter ging es dann nach Löbau zu den dort stattfindenden „Maschinenhaus-Tagen”; einer Lok-und Geräteschau der in Löbau wirkenden „ Ostsächsischen Eisenbahnfreunde e.V. „. Dabei besuchten wir selbstverständlich auch „ Werners Gartenbahn” ; ein aus der Fernseh-Reihe „Außenseiter - Spitzenreiter „ bekanntes Objekt. Hier entwickelte sich bald mit dem Besitzer der Bahn eine rege Diskussion über ältere Dieselmotore und deren Rekonstruktion . Auf der Heimfahrt wurde noch einmal in Weißwasser bei der dortigen „ Waldeisenbahn „ gerastet und deren noch immer reichhaltiger und gut gepflegter Wagenpark in Augenschein genommen. Damit fanden Exkursionstage ihren Abschluss, die für alle Beteiligten anstrengend, aber lehrreich und konstruktiv waren. Danken möchten wir an dieser Stelle auch der Fa. Kaiser und Buttig , die mit ihrem Sponsoring zu einem guten Gelingen der Exkursion beitrug.


Werner Schulz